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Oskar Lafontaine übt Kritk an der Corona-Politik der Bundesregierung

Autor: Markus Hannig
Samstag, 12. Dezember 2020

Am 9. Dezember 2020 hielt die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Brandrede im Deutschen Bundestag zur aktuellen, schwerigen Lage bezüglich des SARS-CoV-2 Infektionsgeschehens in Deutschland. Sie sagte dabei „Wenn wir jetzt vor Weihnachten zu viele Kontakte haben und anschließend es das letzte Weihnachten mit den Großeltern war, dann werden wir etwas versäumt haben.“
Eine Rede, für die sie die Medien schon alleine wegen ihrer Emotionalität in den höchsten Tönen lobten - Kritik an der eher unkoordinierten und planlos erscheinenden Strategie zur Eindämmung des Infektionsgeschehens gab es in den Leitmedien wieder einmal nicht.
Dafür äußerte sich jedoch der erfahrene Politiker Oskar Lafontaine äußerst kritisch zu Wort.


Den kompletten Kommentar von Herrn Lafontaine findet man auf den "Nachdenkseiten".
An dieser Stelle möchte ich einige Passagen aus seinem Kommentar hervorheben:

  • "Obwohl Pandemie-Pläne vorlagen, wurde keine Vorsorge getroffen. Als es im Frühjahr losging, fehlten Masken, Intensivbetten und Atemgeräte. Auch deshalb sind Menschen gestorben, die nicht mehr Weihnachten feiern."

  • Nach dem ersten Lockdowin im Frühjahr wurde in den Sommermonaten keine langfristige Strategie entwickelt. "Als die Erkältungssaison kam, waren die Verantwortlichen wieder nicht vorbereitet. Überfüllte Schulbusse und nicht vorhandene Luftfilteranlagen sind die Beispiele."

  • Die aktuell für Entscheidungen herangezogenen Messwerte sind unbrauchbar, da die Infiziertenzahlen beispielsweise nicht in ein Verhältnis zu den durchgeführten Tests gesetzt werden.
    "Wenn wir andere Erkältungsviren ebenso verfolgen würden, zum Beispiel bei Grippe oder Lungenentzündung, könnten die Medien auch jeden Tag hohe Zahlen melden."

  • Der größte Fehler ist das von den (...) Corona-Politikern zu verantwortende Kaputtsparen des Gesundheitssystems. Es fehlen bis zu 100.000 Pflegekräfte. Merkel und Co haben so gut wie nichts unternommen, um diesen Engpass zu beseitigen, der dazu führt, dass weniger Patienten auf Intensivstationen behandelt werden können.


Es ist erfreuchlich, dass sich nun endlich auch einmal ein erfahrener deutscher Politiker kritisch zum Handeln der Bundesregierung äußert.

Die gesamte Kritik Oskar Lafontaines finden Sie hier: https://www.nachdenkseiten.de/?p=67887




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