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Deutschland und Schweden: Die COVID-19 Zahlen im Vergleich

Autor: Markus Hannig
24. März 2021
zuletzt aktualisiert: 30.05.2021
Diagramm
Der schwedische Weg in der COVID-19 Pandemie wird meistens von den deutschen Medien als sehr schlecht und im Ergebnis als katastrophal bewertet. Ich habe einen Vergleich gezogen anhand der verfügbaren Grafiken von "Our World in Data".

Die Internetseite "Our World in Data" hat jede Menge an Zahlen zu den verschiedensten Themen aus der ganzen Welt zu bieten. Hier gibt es auch jede Menge an Zahlenmaterial zur COVID-19 Pandemie, welche unter anderem von der Johns Hopkins Universität stammen und somit als zuverlässig einzuschätzen sind - zumindest in so weit, als dass Sie mit den "offiziellen" Zahlen der jeweiligen Länder identisch sind.
Ich habe mich anhand der leicht aus dem verfügbaren Zahlenmaterial zu generierenden Grafiken zwei Grafiken herausgesucht, anhand derer ich die bisherigen Ergebnisse im Vergleich der beiden Länder Deutschland und Schweden analysieren möchte. Stand aller Grafiken ist der 24. März 2021, abends.

Beginnen wir mit dem Vergleich der positiven Testergebnisse in Bezug auf die Bevölkerungsgröße:


Wenn wir die positiven Testfälle in Bezug auf SARS-CoV-2 betrachten, dann bestätigt sich zunächst einmal die so häufig propagierte Einschätzung, dass die Schweden deutlich mehr positiv auf SARS-CoV-2 getestete Menschen haben in Bezug auf eine Million Menschen als wir in Deutschland. Diese Grafik alleine wäre also der klare Beweis dafür, dass sich in Schweden mehr Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert haben, als in Deutschland. Die Lockdowns und Hygienemaßnahmen in Deutschland scheinen also tatsächlich die Verbreitung des Virus deutlich einzudämmen.

Kommen wir aber nun zu der zweiten von mir ausgewählten Grafik, deren Ergebnis mir deutlich wichtiger erscheint:
Die Todesfälle, die in Bezug zur COVID-19 stehen, pro eine Million Menschen.
Es scheint tatsächlich so zu sein, dass zunächst, also circa bis zur Jahresmitte 2020 deutlich mehr Menschen in Schweden an oder mit COVID-19 verstorben sind, als in Deutschland. Das Blatt wendete sich dann aber im Herbst 2020. Denn mittlerweile muss man wohl sagen, auch wenn Schweden mehr SARS-CoV-2 positiv getestete Menschen hat, die Kurve der Todesfälle, die im Zusammenhang mit COVID-19 stehen, hat sich weitestgehend an die deutsche Kurve angepasst. Im Frühjahr liegt Schweden sogar unter den deutschen COVID-19 Verstorbenen.



Man sollte sich also nun die Frage stellen, warum ist das so?
Mir fallen dazu zwei mögliche Gedanken-Ansätze ein:
  1. Die deutlich schärferen, flächendeckenden Schutzmaßnahmen in Deutschland bringen keinen wesentlichen Vorteil gegenüber den weniger scharfen allgemeinen Schutzmaßnahmen in Schweden.
  2. Die Maßnahmen würden evtl. einen Vorteil bringen, aber es werden erheblich mehr Totenscheine mit COVID-19 als Todesursache ausgestellt, als es richtig wäre. Dass dies zumindest teilweise geschieht, kann man verschiedenen Aussagen von Bestattern, Pathologen usw. entnehmen (einige Hinweise dazu finden Sie auch in meinem Telegram-Kanal).

Die beiden Grafiken lassen einem zu einem interessanten Ergebnis kommen.
Warum wird auch darüber in der Öffentlichkeit nicht diskutiert? Was wäre, wenn nun Schweden deutlich unter Deutschland mit den Todeszahlen bleiben würde?
Aber nein, was nicht sein darf, darf in Deutschland eben nicht sein. Basta.




In diesem Zusammenhang ist auch dieser Beitrag von Ende Mai 2021 von Servus TV sehenswert:
Wenn Ihnen diese Seiten gefallen, dann würde ich mich über Ihre Empfehlung an Familienmitglieder, Freunde und Bekannte sehr freuen.

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