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Konstante und stabile Immunität nach Erkrankung an COVID-19

Autor: Markus Hannig
Dienstag, 05. Januar 2021
Im Dezember 2020 veröffentlichte die Innsbrucker Universitätsklinik die Ergebnisse einer eigens durchgeführten Studie zur Immunität gegenüber COVID-19 von Menschen, die im März 2020 an COVID-19 erkrankt waren. Das Ergebnis lässt hoffen, denn wie es scheint belegen die durchgeführten Antikörperstudien eine stabile Langzeitimmunität bei allen Erkrankten.

Durchgeführt wurde die Studie vom Neurologie-Labor der Universitätsklinik Innsbruck in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Psychiatrie II und dem Institut für Virologie. Dabei wurden 29 Studienteilnehmer mit einem Altersdurchschnitt von 44 Jahren über einen Zeitraum von sechs Monaten hinweg zu drei Zeitpunkten auf Antikörper untersucht. Alle Probanden waren im März 2020 an COVID-19 erkrankt.  Mit „erkrankt“ sind dabei ausdrücklich Personen gemeint, die nicht nur ein positives Testergebnis hatten, sondern auch die entsprechenden Symptome zeigten.
Dabei konnten bei allen Studienteilnehmern zu allen Zeitpunkten Antikörper und nach sechs Monaten dann auch neutralisierende Antikörper nachgewiesen werden. Laut dem Studienleiter Herr Deisenhammer spreche dies für eine konstante, stabile und zielgerichtete Langzeitimmunität.
 

Internationale Studien im Gleichklang mit Innsbrucker Studie

Auch wenn die Anzahl der Probanden der Innsbrucker Antikörper-Studie relativ gering erscheint, ist sie eine von mehreren verschiedenen international durchgeführter Studien, die alle im Wesentlichen ihrer Ergebnisse übereinstimmen und somit eine große Tragweite haben.
 
Laut Herrn Deisenhammer wäre es nun an der Zeit, dass der „Themenkomplex Immunität und Antikörper in der öffentlichen Meinung wieder richtiggestellt werde, nachdem dieser durch verschiedene Nachrichtenmagazine sehr kontrovers dargestellt wurde“. Diese Studie bestätigt auch die Aussage von Professor Sucharit Bhakdi, der schon seit Langem auf eine funktionierende T-Zellen-Immunität bei SARS-CoV-2 / COVID-19 hinweist. Ein Video zu einem öffentlichen Vortrag von Professor Sucharit Bhakdi und seiner Frau Karina Reiß finden Sie hier (zweites Video ansehen).
 
 
Keine Sorge vor Neuerkrankungen an COVID-19
 
Laut Herrn Deisenhammer verhalte sich also die menschliche Immunantwort auch bei einem Infekt mit SARS-CoV-2 „Lehrbuch-konform“. Somit bestehe bei Genesenen keine Sorge für eine erneute Erkrankung an COVID-19. Desweiteren schließt er mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit aus, dass die Immunantwort einer genesenen Person einer mutierten Form des Virus nicht standhalte.
 
 
Übertragung auf andere Personen durch Immune ist „unwahrscheinlich“
 
Wie bereits in den zuvor genannten Erkenntnissen der COVID-19 Antikörper-Studie widerspricht sie auch in diesem Punkt der öffentlich verbreiteten Behauptung, dass auch Immune das Virus auf ihre Mitmenschen übertragen könnten. Deisenhammer erklärte dazu, dass es äußerst unwahrscheinlich sei, dass eine bereits immune Personen das Virus auf andere Personen übertragen könnten, denn das Virus müsse zuerst vom Wirt ausgebrütet werden, was das Immunsystem eines Genesenen verhindern wird.  
 
 
Immunität und Impfung
 
Der Studienleiter meint zur Impfung „sinnvoll wäre es, wenn diejenigen, die sich impfen lassen wollen, zunächst auf bereits vorhandene Antikörper getestet werden .“ Aus Immunisierungssicht sei eine durchgemachte Erkrankung deutlich wirksamer als eine Impfung! Auch so kann der Staat sehr viel Geld und Kapazitäten beim Impfen einsparen.
 
 
Ob die Immunität auch über sechs Monate hinaus anhält, werden weitere Tests ans Tageslicht bringen.
 

   




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