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Jeden Montag (am Abend) finden Sie auf diesen Seiten einen neuen Wochenbericht zur aktuellen Lage in Bezug auf COVID-19 in Deutschland.




Corona-Virus: Wichtige Studien

Autor: Markus Hannig
Letzte Aktualisierung: 5. September 2020
Studie der Universität Zürich zur Immunität gegen SARS-CoV-2

Die Immunologen der Universität Zürich haben eine der bisher umfangreichsten Studien zur Immunität der Bevölkerung gegenüber SARS-CoV-2 / COVID-19 durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie sind mehr als Positiv für die Mehrheit der Bevölkerung, denn höchstwahrscheinlich gibt es bereits eine Herdenimmunität. Hier finden Sie eine Zusammenfassung dieser Studie.

WHO zur Ansteckung von Infizierten ohne Symptome

Corona-Infizierte ohne Symptome sind keine Überträger. Das gab die WHO am 8. Juni 2020 bekannt. Hier können Sie sich die entsprechende Videokonferenz der WHO ansehen.

Die Heinsbergstudie

Die Heinsbergstudie zählt zu den ersten erwähnenswerten Studien zu SARS-CoV-2 / COVID-19 weltweit.

Die Heinsberg-Studie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn wurde durchgeführt im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen, der zu Beginn als Brennpunkt für das Coronavirus SARS-CoV-2 zählte. Im Rahmen dieser Studie wurden 919 Teilnehmer aus 405 Haushalten getestet. Die nachfolgende Zusammenfassung ist ein Extrakt der wichtigsten Erkenntnisse der Heinsbergstudie aus der Pressemitteilung vom 4. Mai 2020:
- Im Zentrum der Studie stand die Infection Fatality Rate (IFR), die den Anteil der Todesfälle unter den Infizierten angibt. Aus den Daten wurde weltweit erstmalig errechnet, dass die IFR von SARS-CoV-2 bei 0,37% liegt. Je nach mathematischen Korrekturverfahren schwankt sie zwischen 0,24% und 0,43%.
- Die Dunkelziffer der an COVID-19 Infizierten liegt rund fünf- bis zehnmal so hoch wie die Anzahl der offiziell gemeldeten infizierten Personen.
- 22 Prozent der positiv getesteten Personen zeigten keinerlei Symptome.
- Das Risiko für eine Ansteckung war in den untersuchten Mehrpersonen-Haushalten relativ gering.
- Die Infektionsraten waren Alters- und Geschlechtsübergreifend sehr ähnlich.
- Der PCR-Test der Berliner Charité unterliegt einer gewissen Fehlerquote, abhängig von der Prävalenz. Die Heinsberg-Studie geht davon aus, dass bei 100 getesteten Personen mindestens eine Person falsch positiv getestet wird.

Obduktionen von Menschen, die an COVID-19 verstorben sind

Bisher wurden nur sehr wenige Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, obduziert. Eine der sehr wenigen Ausnahmen bildet hier das Hamburger Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). "Wir haben schon im klinischen Alltag gesehen, dass Covid-19 in ungewöhnlich vielen Krankheitsfällen zu Thrombosen sowie Lungenembolien bei den Patientinnen und Patienten geführt hat", fügt Kluge hinzu. Die Bestätigung dafür hätten die Obduktionen geliefert. Diese wichtigen Hinweise würden die Mediziner nun in die Behandlung der Patienten übertragen. "Und dann wägen wir sorgfältig ab, ob wir Patientinnen und Patienten primär mit einem Blutverdünnungsmittel behandeln könnten." Die Studie mit den Ergebnissen der Obduktionen wurde in der angesehenen amerikanischen Fachzeitschrift "Annals of Internal Medicine" veröffentlicht. Sie wurde vor der Veröffentlichung von vier unabhängigen Gutachtern geprüft.
Hier finden Sie einige Links zu den Ergebnissen aus den Obduktionen des Hamburger Instituts für Rechtsmedizin des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE):

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